Normales Thema Euracom 180 schon wieder "tod" (Gelesen: 4 446 mal)
Malte
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Euracom 180 schon wieder "tod"
05.09.2010 um 10:46:13
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Hallo,

Ich hab mal wieder einwenig gelötet. Habe mir gedacht, wenn ich schon die Anlage wieder am laufen habe, kann ich auch die andern Sachen austauschen (Weitere Netzteilverbesserung).
Also ran ans Werk und alles ausgetauscht.
Stecker wieder in die Steckdose und was passiert, der ausgetauscht R4 (1MOhm 1 watt eingebaut) geht in rauch auf.
Also alles wieder zurückgelötet.
Jetzt scheint die Anlage aber wieder Tot zu sein.
Messe am C6 und C7 13V.
V6 habe ich schon wieder getauscht aber passiert immer noch nichts.
Kann es sein das andere Bauteile schaden genommen haben?
C6 und C7 schon wieder?
Achja am Eprom messe ich auch keine 5V.

Mhh bin echt ratlos.

Gruß Malte
  
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Malte
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Re: Euracom 180 schon wieder "tod"
Antwort #1 - 05.09.2010 um 19:37:13
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Neues zum Thema:

Bei Messungen ist vorhin die F1 durchgebrannt, darauf hab ich ne neue eingesetz, die aber auch sofort durch war.
Hab T2 ausgelötet und jetzt bleibt die Sicherung heile.
Also kann ich mich erstmal um einem neuen T2 kümmern.
Hoffe das war das letzte Problem.

Ungeklärt ist mir aber immer noch warum der R4 bei dem Umbau durchgebrannt ist. Vielleicht weiß da jemand noch was.

Gruß Malte
  
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Thomas S.
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Re: Euracom 180 schon wieder "tod"
Antwort #2 - 05.09.2010 um 19:37:30
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Immer mit der Ruhe.

So ganz kann ich die Beschreibung zu R4 nicht glauben, da stimmt schon was nicht.

Entweder nicht 1 MOhm oder nicht 1 Watt. Wenn beide Angaben stimmen, kannst Du den direkt an 1000 Volt (!) legen, daß kann der ab.

Wahrscheinlich ist der 1 MOhm nicht für 1 Watt und dann auch nicht für die hohe Spannung geeignet gewesen. Die meisten derzeitig zu bekommenden Rs sind nur für max 250 Volt, dann rauchts eben sofort (obwohl die nicht mit Leistung überlastet werden). In diesem Fall eben ein Überschlag im Material.

Wenn Du kannst, solltest Du noch ein wenig warten, ich stelle gerade ein umfassendes Update zur Modifikation (C6-Problen, deutlich einfachere Modifikation / Beschreibung) und dann auch noch einen kompletten Artikel zum Umbau anderer Komponenten. Da ich gerade meine Meßreihe zur 260F beginne, dauert das aber noch ein wenig.

Ansonsten: beschreibe mal, was Du überhaupt umgebaut hast (komplette Bauteilliste), dann sehen wir weiter. Soo viel kann da nicht kaputt gegangen sein...

Und noch etwas, nimms bitte nicht persönlich, ich habe das schon anderen sagen müssen: mit Deiner Erfahrung hätte ich nicht so ohne Anleitung drauflosgelötet. Da ist ein wenig mehr zu beachten als nur die rein Ohmschen Gesetzte, und so einfach ans Netzt geht man nach einem Umbau auch nicht.  Traurig
  

LG Thomas S.
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Malte
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Re: Euracom 180 schon wieder "tod"
Antwort #3 - 05.09.2010 um 20:15:50
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Also erstmal habe ich C6, C7 und V6 ausgetauscht und mit der Skottydiode modifiziert.

Danach tats die Anlage auch wieder.

Wollte darauf hin noch den ucc3845 gegen ucc 38c45 austauschen, den R4 halt gegen den 1mOhm 1Watt und den LM 2940 gegen den RCOM austauschen.

Hab halt den UCC3845 rausgelötet und dafür nen Sockel rein mit dem UCC38C45. Wiederstand ausgetauscht und den RCOM eingebaut.
Vorm einschalten habe ich Natürlich mehrfach. Kontrolliert ob alle Lötstellen richtig gelöt sind kein bauteil falsch eingebaut ist und ich auch kein Kurzschluss verursacht habe.

Gruß Malte
  
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Thomas S.
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Re: Euracom 180 schon wieder "tod"
Antwort #4 - 05.09.2010 um 21:04:41
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Wenn das so stimmt (von der Ferne kann ich nur Deiner Schilderung vertrauen) ist es kein oder kein geeigneter 1 MOhm gewesen. Egal, was sonst falsch ist / war: ist es ein brauchbarer 1 MOhm, KANN er nicht zerstört werden (es gilt das Ohmsche Gesetzt).

Bei meiner Umbaustory verwende ich wegen der Spannungsfestigkeit zwei in Reihe liegende 750 kOhm (es geht mit 1,5 MOhm), und bei der Leistung sind zwei "normale" Metallfilm mit je 0,6 Watt (ist die Angabe für 70°C, und die wollen wir ja nicht haben). Und das sind "Standardwiderstände".

Warum soll der 1 MOhm 1 Watt können und woher hast Du den bezogen?

Wenn der durchgeschlagen ist, dann sind sicherlich die Halbleiter mit und um V6 herum sowie auch N2 zu kontrollieren. Ob die Cs was abbekommen haben... ...schwer zu sagen. Hier ist C8 (!) am gefährdetsten. Setze erst einmal alles wieder auf den Standard zurück. Es muß noch ein wenig mehr beachtet werden, wenn der UCC38C45 eingesetzt wird (was hier aber nicht die Ursache war).

Wenn die alte Schaltung besteht, erst einmal nur an C6 etwa 20 Volt = einspeisen und sehen, ob die Spannung von V6 auf 13 Volt reduziert wird und ob die Schaltung mit etwa 48 kHz schwingt. Nie gleich ans Netz gehen!

Kannst Du Bilder machen (vom defekten R4) und vielleicht von einem neuen gleichen Typs? Schick mir die per email!
« Zuletzt geändert: 06.09.2010 um 09:03:19 von Thomas S. »  

LG Thomas S.
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